Neuer Bootskran für den Goldkanal
65 000 Euro für 5 Tonnen Tragkraft
Rastatt/Elchesheim-Illingen(rw). Zehn Stunden nahm die Montage des neuen Bootskrans des "Ruder-Clubs Rastatt" (RCR) am Goldkanal in Anspruch. Zirka 65 000 Euro verschlangen das Fundament und das acht 7,50 Meter hohe technische Meisterstück. Boote der Goldkanalanlieger bis fünf Tonnen Gewicht können nun wieder zu Wasser gebracht und aus dem Wasser gehievt werden. Der alte markante Bootskran leistete 35 Jahre gute Dienste und war 1968 gebraucht aus Friedrichshafen am Bodensee an den Goldkanal gekommen. Im vergangenen Jahr musste man feststellen, dass das Fundament unterspült war. Auch die Statik entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Mühsam musste der alte Kran abgebaut und das Fundament entfernt werden.
Eine Firma für Fördertechnik aus Siegen erwies sich als geeigneter Partner. Positiv zudem, dass die Kapazität des Bootskrans von bisher zwei um drei Tonnen gesteigert werden konnte. Dabei wurden die extremsten Hochwasserstände beim Anbringen der aufwändigen elektrischen Steuerung berücksichtigt.
RCR-Vorsitzender Ottmar Gießer, der bei der Montage mittels eines großen Mohr-Autokrans dabei war, verfolgte, wie zu-erst die in freundlichem Blau gestrichene Säule und dann der Ausleger montiert wurden. Allerdings werden momentan vier Boote auf dem Goldkanal verzichten müssen. Die großen Motorboote wiegen fast 15 Tonnen und werden weiterhin auf einen Spezialkran zurückgreifen.

Bild: Mit hohem technischem Aufwand wurde auf dem Gelände des "Ruder-Club Rastatt" am Goldkanal ein 5Tonnen-Bootskran montiert. Dafür wurde eine Gesamtinvestition von zirka 65 000 Euro notwendig.
Foto: Wollenschneider