37 Segelboote bei der RCR-Osterregatta
TROTZ FLAUTE GUTE STIMMUNG
Mit 26 Startern bei den "Finn-Dinghy" und elf bei den "Korsaren" hatte die traditionelle RCR-Osterregatta auf dem Goldkanal ein ausgezeichnetes Starterfeld aufzuweisen. Trotzdem kam Regattaleiter Hans-Dieter Faaß enorm ins Schwitzen. Zwischen Flaute und schwachen Winden warteten die Segler (un-)geduldig auf sein Startkommando.
Bei den Finn-Dinghys fand sich mancher prominente Segler im Starterfeld. Darunter Olympiastarter Walter Mai aus Bad Wiesee und der derzeit Zweite der deutschen Rangliste Jürgen Eiermann vom RCR. Mehrere Starter waren von ihren bayrischen Revieren ins Badische gekommen. Leider kam es am Samstag nur zu einem Startversuch, der aber wegen irregulärer Verhältnisse nach Dreiviertel des Laufes abgebrochen werden musste. Schon hier hatte Thomas Finke vom RCR die Bootsspitze vorn, wie auch am Sonntag beim durchgeführten Segellauf.
Hans-Dieter Faaß hatte sich für einen verkürzten Kurs über
drei Seemeilen entschieden. Bei einem Windchen von maximal zwei Beaufort ließ
Thomas Finke trotz zusätzlicher Startmanöver die Konkurrenz hinter sich.
Zweiter wurde Felix Spring aus Kempten vor Walter Mai. Mitfavorit Jürgen
Eiermann landete als nächster Rastatter Starter auf Platz Sieben.
Gleichzeitig mit den Finns waren auch die "Korsare" mit gemischten
Mannschaften an den Start gegangen. Hier siegte die Crew Thomas Pauer/Beate
Sander-Pauer aus Graben-Neudorf. Das Ehepaar Dieter und Monika Wöschler vom RCR
belegte Rang Vier. "Die Stimmung war durchgehend sehr gut, niemand hat
gemeckert oder aufgegeben", fasste Wettfahrtleiter Hans-Dieter Faaß
rückblickend zusammen.

Bild: Thomas Finke (Segelnummer 121) vom RCR konnte die Osterregatta auf dem Goldkanal bei den Finn-Dinghy für sich entscheiden.

Bild: Startbootidylle
Fotos: Wollenschneider